„Demenz – genau hinsehen!“ kostenlose Online-Veranstaltung zum Welt-Alzheimertag am 21.09.2021

Die Krankheit Demenz ist weit verbreitet. Ca. 1,6 Millionen Personen leben in Deutschland derzeit mit einer Demenz. Für viele Menschen ist das Thema verbunden mit Unsicherheit und Ängsten. Wenn das Gedächtnis bei ihren Angehörigen nachlässt, stellt sich die Frage: Wie kann ich erkennen, ob es eine Demenz ist? Und wenn sich der Verdacht bestätigt, welche Möglichkeiten habe ich, damit umzugehen?

Zu diesen und weiteren Fragen möchten die Demenznetzwerke des Kreises Olpe mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Die Demenznetzwerke laden zu einer gemeinsamen Online-Veranstaltung am 21.09.2021 in der Zeit von 17.00 – 19.45 Uhr ein. Es werden verschiedene Themen aus dem Bereich der Demenz erläutert und diskutiert.
Nach einer Begrüßung und kurzen Einführung stehen 5 digitale Themenräume zur Auswahl:

  • Diagnose | Referent: Dr. Grabner (leitender Arzt der Geriatrie im St. Martinus Hospital)
  • Entlastungsangebote für Pflegende Angehörige | Referentinnen: Frau Hufnagel (Pflegeberatung Kreis Olpe) und Frau Witt (Pflegeberatung compass private pflegeberatung)
  • Kommunikation | Referentinnen: Frau Sperzel und Frau Ninse (Pfegeexpertinnen für Demenz)
  • andere Therapien/Bewegung | Referentin Frau Termath (Physiotherapeutin)
  • vorbeugende Verhaltensmaßnahmen zu Betrug durch Enkeltrick und Schockanrufe | Referent: Herr Meinerzhagen (Kriminalprävention der Polizei Olpe)

Nach der Hälfte der Zeit gibt es eine kurze Pause. Danach haben Sie die Möglichkeit, in einen weiteren Themenraum ihrer Wahl zu gehen. Am Ende bleibt noch Zeit, um offene Fragen mit den Referent*innen zu diskutieren.

Anmeldungen sind bis zum 20.09.2021 telefonisch beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Südwestfalen (0271 234 178 149) möglich. Des Weiteren kann die Online-Anmeldefunktion nutzen. Hierzu muss folgende Internet-Adresse genutzt werden: alter-pflege-demenz-nrw.de/s/olpe2021 Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.

Bei weiteren Fragen zu den Netzwerken Demenz im Kreis Olpe oder zur Veranstaltung steht Jannick Meyer vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Südwestfalen (Tel.: 0271/ 234 178 145; E-Mail: j.meyer@caritas-siegen.de) zur Verfügung.

Die Taschengeldbörse vermittelt wieder

Das gemeinsame Projekt vom Agil Seniorenbüro der Stadt Drolshagen und dem Altenwerk der St. Clemens Pfarrei kann ab sofort pünktlich zur Gartensaison wieder an den Start gehen.

Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die Interesse daran haben, ältere Menschen zu unterstützen und ihr Taschengeld aufzubessern, sind bei der Taschengeldbörse auch während der Corona-Pandemie gefragt. „Wir freuen uns, wieder schnelle Hilfe anbieten zu können und hoffen, dass Senioren reichlich Unterstützung bei kleineren Arbeiten anfragen “ so Detlef Nießen vom Altenwerk und Simone Glasbrenner vom Agil Seniorenbüro, die mit diesem Projekt Begegnungen zwischen Jung und Alt fördern möchten. Das Spektrum der Tätigkeiten, die über die Taschengeldbörse vermittelt werden können, ist in der Corona-Zeit etwas eingeschränkt. Dennoch können sich Jugendliche melden, um älteren Menschen unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregeln in ihrem Alltag zu helfen. Durch die inzwischen steigenden Impfquoten können wir wieder älteren Bürgern unkomplizierte Unterstützung bei beschwerlichen Arbeiten im Garten anbieten. Auch andere kontaktarme Tätigkeiten wie Hund ausführen, Straße fegen, Auto innen und außen reinigen oder Hol-und Bringdienste sind möglich. Jugendliche, die bei der Taschengeldbörse mitmachen wollen oder Senioren, die ohne großen Aufwand Unterstützung benötigen, können sich melden bei:

Altenwerk Drolshagen

Detlef Nießen 02761 / 73676

oder

AGIL-Seniorenbüro Drolshagen

Simone Glasbrenner 02761/836944

weitere Informationen unter www.drolshagen60plus.de

 

Seniorenbüros: „Wir sind für Sie da“

Kompetente Beratung und kostenlose Hilfe vor Ort in der Pandemie nötiger denn je

Kreis Olpe Gerade für ältere Menschen ist Einsamkeit in der Pandemie ein Thema. Auch wenn aktuell wegen der Ansteckungsgefahr viele Angebote der Agil-Seniorenbüros nicht durchgeführt werden können, möchten die Mitarbeiter im Kreis Olpe ältere Damen und Herren gerade jetzt dazu auffordern, sich bei Problemen im Alltag und Fragen rund um das Älterwerden per Telefon zu melden.

Regelmäßig tauschen sich die Agil-Mitarbeiter in diesen Tagen per Videokonferenz aus und suchen nach neuen Ideen und Wegen der Hilfe für die ältere Generation. Agil bietet älteren Menschen und ihren Angehörigen Beratung und kostenfreie Hilfe vor Ort. Mit Rat und Hilfe in fast allen Fragen, die mit dem Älterwerden zu tun haben, stehen die Agil-Mitarbeiter an sieben Standorten in Attendorn, Drolshagen, Finnentrop, Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden während ihrer Sprechstunden aktuell telefonisch zur Verfügung. Bei Bedarf und wenn es gewünscht wird, vermittelt Agil an die Fachstellen oder professionellen Dienste und stellt einen Erstkontakt her. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit Claudia Hufnagel von der Pflegeberatung im Kreis Olpe, 02761/ 81220. Dort liegt der Fokus auf dem Thema Pflege von der Antragsstellung bis zu Leistungen der Pflegeversicherung.

Hier die Agil-Ansprechpartner:

Attendorn: Guido Raith, 02722/5408961.

Drolshagen: Simone Glasbrenner, 02761/836944.

Finnentrop: Pia Hirschhäuser, 02721/512108.

Kirchhundem: Alina Degenkolb, 02723/40947.

Lennestadt: Andrea Schiller, 02723/608220.

Olpe: Tanja Antekeuer-Maiworm, 02761/831248.

Wenden: Dominik Gens, 02762/406401.

Wie komme ich zum Arzt?

Attendorn. Die hausärztliche Grundversorgung in Attendorn ist gut, aber viele Bürger aus den Randgebieten müssen für den Besuch beim Arzt oft längere Wege in Kauf nehmen. Gerade Älteren fällt das schwer, besonders wenn dann kein eigenes Auto vor der Tür steht. Hier will der diakonische Fahrdienst „Wohl zu Hause“, der zum Agil-Seniorenbüro gehört, einspringen.

Bernd Herweg, der die Fahrten im „Wohl zu Hause“ koordiniert, weiß, wie schwierig es ist, per Bus aus weiter entfernten Stadtteilen „mal eben“ zum Arzt zu fahren. Da muß man schon mal Geduld und Zeit mitbringen. Und wenn Senioren dann nicht das Glück haben, auf Angehörige zurückgreifen zu können, die einen netterweise bringen und die Geldbörse keine Taxifahrt hergibt, ist die Not oft groß. Daher appelliert Bernd Herweg gerade an ältere Menschen auch in den umliegenden Orten, den diakonischen Fahrdienst frühzeitig in Anspruch zu nehmen. Herweg:„Wer sich früh bei uns meldet, der bekommt eine verlässliche Zusage, wenn zum Termin ehrenamtliche Fahrer zur Verfügung stehen.“ Das bedarf einer guten Planung, die eine stete Abstimmung mit den freiwilligen Helfern erfordert, die ja teils im privaten Pkw unterwegs sind und dafür eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen. Nur durch das ehrenamtliche Engagement ist es möglich, den Dienst aufrecht zu erhalten und Leistungen zu bieten, die weit über einen normalen Fahrdienst hinausgehen. Bernd Herweg: „Wenn jemand zum Arzt oder zur Reha gebracht wird, versteht es sich von selbst, dass danach auch wieder gemeinsam zurückgefahren wird.“
Und so bietet Bernd Herweg einmal mehr an, die Scheu beiseite zu legen und sich beim „Wohl zu Hause“ zu melden. Auch wer als ehrenamtlicher Fahrer mit dabei sein möchte, der kann ab sofort gerne anrufen. Der Dienst ist unter 0160 3366 230 zu erreichen. Anfragen können auch während der Sprechzeiten des Agil-Seniorenbüros jeden Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr unter 02722 5408 691 gestellt werden.

 

Foto: „Wohl zu Hause“-Koordinator Bernd Herweg mit dem Wagen des diakonischen Fahrdienstes.
(Foto: Guido Raith)

Die Attendorner Tafel sagt Danke!

Attendorn. Auch für die Attendorner Tafel ist es nicht zuletzt unter dem Einfluß der Corona-Pandemie ein schweres Jahr gewesen. Die Wege zu den Bedürftigen mußten andere werden und nicht jedem der Ehrenamtlichen fiel die Arbeit bei den Ausgaben leicht. Dennoch hat es das Team im ganzen Jahr wieder geschafft, hilfedürftige Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen, auch wenn es manchmal unkonventioneller und direkter Lösungen bedurfte. Das war natürlich auch nur durch die zahlreichen Unterstützer in der Hansestadt möglich. Das Team der Attendorner Tafel sagt hiermit herzlich bei allen Spendern, Helfern, Firmen, Privat- und Geschäftsleuten, Kindergärten und Schulen, die der guten Sache immer wieder zur Seite standen ein herzliches Dankeschön! Dank gilt natürlich auch allen Helfern, Fahrern, Ehrenamtlichen und Beschäftigten der Supermärkte und Bäcker der Stadt!

(Foto: Guido Raith)

Bunte Weihnachtsgrüße für alte Menschen in Attendorn

AGIL-Seniorenbüro und Altenheime sagen „Danke“

Weit über 100 kunterbunte Grüße zu Weihnachten konnte Guido Raith vom Agil-Seniorenbüro jetzt für die Bewohner des Franziskanerhofes, des Hauses Mutter Anna und des Seniorenhauses St. Liborius weiterleiten. Kindergartengruppen hatten farbenfrohe Bilder gemalt, Schüler dachten sich Geschichten aus und Privatleute brachten ihre guten Wünsche zum Fest auf Weihnachtskarten zu Papier. Sie alle waren einem Aufruf der Agil-Seniorenbüros im Kreis gefolgt, die darum gebeten hatten, ein Herz für die älteren Menschen zu haben, die in den Altenheimen zu Weihnachten kaum Besuch oder schöne Post bekommen. Die Leitungen der Senioreneinrichtungen bedanken sich ebenso wie Guido Raith von Agil ganz herzlich bei den selbstlosen kleinen und großen Spendern!

Bild:
Guido Raith vom Agil-Seniorenbüro leitete weit über 100 bunte Weihnachtsgrüße an einsame Senioren weiter und bedankt sich herzlich bei den Autoren. (Foto: Bernd Herweg)

„Jeder möchte zu Weihnachten hübsch aussehen.“

Friseurmeister Luca Pappalardo lud Tafel-Kundinnen zum kostenlosen Haareschneiden ein

Attendorn. Er ist jung, kreativ und mit seinem Frisiersalon „Top & Chic“ an der Danziger Straße 2 eine gut besuchte Adresse im Stadtteil Schwalbenohl. Nun hat Friseurmeister Luca Pappalardo mit einer ganz besonderen Aktion kurz vor Weihnachten an die Menschen gedacht, für die es keine Selbstverständlichkeit ist, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. In Zusammenarbeit mit der Attendorner Tafel und dem Agil-Seniorenbüro führte Luca Pappalardo ein kostenloses Haareschneiden für bedürftige Tafel-Kundinnen in seinem Salon durch.
Im Gespräch mit dem Leiter des Agil-Seniorenbüros und Koordinator des evangelischen Begegnungszentrums „lebensfroh.Kirche im Laden“, Guido Raith, war der Inhaber des Frisiersalons spontan auf die Idee gekommen, den älteren Damen, die regelmäßig zur Tafel im benachbarten „lebensfroh“ gehen, eine Freude zu machen. Luca Pappalardo: „Niemand dieser Tafel-Besucherinnen kann sich einen Friseurbesuch leisten, auch wenn wir zu den günstigen Anbietern gehören“. Und trotzdem würden die Frauen auch zum feierlichen Weihnachtsfest natürlich gerne hübsch aussehen, erzählt der Friseurmeister. Und so spendete Luca Pappalardo gemeinsam mit seiner Auszubildenden Maria seine Freizeit einen Tag lang und beide frisierten die Frauen aus dem Stadtteil komplett kostenlos.
Und dass er damit eine richtig gute Idee hatte, bestätigten die zufriedenen Kundinnen.

Bild: Spendete gemeinsam mit seiner Auszubildenden Maria seine Freizeit für die gut Sache: Luca Pappalardo.
Foto: Guido Raith

Ehrenamtlicher Fahrdienst „Wohl zu Hause“ hilft gerade jetzt!

Corona-Fallzahlen steigen in diesen Tagen auch in Attendorn an

Attendorn. Die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten ist auch in der Hansestadt angestiegen. Unter diesen Vorzeichen benötigen ältere Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, immer mehr Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags. Der diakonische Fahr- und Begleitdienst „Wohl zu Hause“, der dem Agil-Seniorenbüro angeschlossen ist, setzt gerade jetzt und genau hier an.
Bedürftige Senioren, die sich selbst nicht versorgen können und die keine Angehörigen haben, die sie unterstützen oder ihnen beim Einkauf helfen, können sich ab sofort freitags zwischen 8 und 12 Uhr im Agil-Büro Attendorn unter der Telefonnummer 02722 / 5408 691 oder unter 0160 / 3366 230 bei Bernd Herweg oder Guido Raith melden. Dort werden dann für den Einzelfall kleine Fahrten für Einkäufe, Arztbesuche oder andere Hilfen vereinbart. Hierfür wird dann lediglich eine geringe Pauschale als Aufwandsentschädigung erhoben.
Dank Förderung durch die Glücksspirale hat der Begleit- und Fahrdienst für Senioren „Wohl zu Hause“ sein eigenes Auto für Attendorn. Mit Unterstützung durch die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem konnte der fabrikneue Wagen unter anderem unverkennbar mit dem diakonischen Kronenkreuz und den Kontaktdaten bedruckt werden. Und so hat jeder Interessent hier auch direkt die Möglichkeit, sich die Telefonnummer des von ehrenamtlichen Helfern getragenen Dienstes zu notieren.
Bernd Herweg, der die Fahrten vom „Wohl zu Hause“ koordiniert, ist begeistert: „Wir sind mit unserer Attendorner Aktion für Senioren in der Stadt deutlich sichtbar.“
Das Projekt „Wohl zu Hause“ bietet älteren Menschen durch einen begleitenden Fahrdienst die Möglichkeit, lange und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Eingeschlossen sind Fahrten zum Einkaufen, zu Ärzten, zu kulturellen Veranstaltungen oder auch einfach zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Wer sich für das „Wohl zu Hause“ interessiert und wer den Dienst vielleicht selbst einmal in Anspruch nehmen möchte, oder wer einen kleinen Teil seiner Zeit als ehrenamtlicher Fahrer spenden will, der kann sich bei Bernd Herweg melden. Ehrenamtliche, die sich hier engagieren, können auch die Ehrenamtskarte bekommen, mit der es zahlreiche Vergünstigungen in ganz NRW gibt.

Foto: Bernd Herweg steht mit dem Team von ehrenamtlichen Helfern und dem „Wohl zu Hause“-Wagen des Diakonischen Werkes auch gerade in Zeiten von Corona für spontane Hilfsfahrten zur Verfügung.
(Foto: Guido Raith)

Agil-Seniorenbüro Attendorn: Ehrenamtliche trafen sich im Café Moses

Rund 15 ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in den Gruppen „Helfende Hände“, sowie dem diakonischen Fahr- und Begleitdienst „Wohl zu Hause“ innerhalb des Agil-Seniorenbüros Attendorn engagieren, trafen sich jetzt im Café Moses zum jährlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen.
Als Gast konnte Guido Raith vom Agil-Seniorenbüro gemeinsam mit Bernd Herweg vom Fahr- und Begleitdienst „Wohl zu Hause“ an diesem Tag Katrin Luers vom Amt für Soziales, Jugend, Familien und Senioren bei der Stadt Attendorn begrüßen. Sie erläuterte der Runde ausführlich die Vorteile der Ehrenamtskarte, die den Inhabern zahlreiche Ermäßigungen, beispielsweise beim Eintritt in Museen, Bibliotheken, Theater, Schwimmbädern oder Kinos in ganz Nordrhein-Westfalen bietet. Zudem hatte Katrin Luers interessante Informationen zum Heimatpreis Attendorn im Gepäck.
Im weiteren Verlauf des Treffens in entspannter Atmosphäre gab es für die Ehrenamtlichen die Gelegenheit, sich über ihre persönlichen Erfahrungen der letzten Monate – gerade unter dem Eindruck der Corona-Pandemie – im Gespräch auszutauschen.

Projekt “Wohl zu Hause” bietet Mobilität im Alter

Ein weiteres Projekt der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes Lüdenscheid-Plettenberg in Kooperation mit dem Agil-Seniorenbüro und der Stadt Attendorn ist das Wohl zu Hause.

Ermöglicht wurde es durch die finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem. Hier können sich Senioren in der Region seit einigen Monaten über tatkräftige Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags freuen.

Das „Wohl zu Hause“ bietet maßgebliche Unterstützung bei der Mobilität von Senioren und will damit erreichen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Erreicht werden sollen hier Senioren, die alleine leben, Unterstützung im Alltag suchen, keine Familienangehörige in Reichweite haben, die in vertrauter Umgebung wohnen bleiben wollen und auch solche, die sich einfach mehr Gesellschaft und soziale Kontakte wünschen.

Und so funktioniert das „Wohl zu Hause“: Koordiniert von Bernd Herweg, Mitarbeiter des Diakonischen Werkes in Attendorn, wird vom Büro des „lebensfroh. Kirche im Laden“-Begegnungs- und Sozialzentrum aus ein erweiterter Fahrdienst organisiert, der von ehrenamtlichen Helfern betrieben wird. Jeder, der nur ein klein wenig seiner Zeit für ältere Damen und Herren zur Verfügung stellen möchte, kann sich hier als Fahrer eintragen lassen. „Mit der ein oder anderen kurzen Fahrt zum Arzt, Einkauf oder einer Veranstaltung trägt man schon deutlich zur echten Verbesserung der Lebenssituation der Menschen bei“, so Guido Raith vom Agil-Seniorenbüro. Und der Aufwand der ehrenamtlichen Helfer wird natürlich entschädigt, so Raith weiter, denn „jeder, der als Fahrer des Wohl zu Hause mit eigenem Wagen aktiv wird, bekommt seine Fahrtkosten anteilig an der gefahrenen Strecke selbstverständlich erstattet.“ Zudem geht es hierbei natürlich nicht nur um das reine Fahren der bedürftigen Menschen. Auch kleine Alltagshilfen – hier mal eine Glühbirne wechseln, dort die Einkaufstasche tragen, oder einfach mal gemeinsam eine Tasse Kaffee zu trinken und zuzuhören – gehören dazu. Es handele sich nicht um einen reinen Fahrdienst, so Guido Raith, sondern vielmehr „um ehrenamtliche menschliche Zuwendung für ältere Damen und Herren, die mehr am Leben teilhaben möchten und denen wir das ermöglichen wollen.“

Wer als Senior beim „Wohl zu Hause“ dabei sein und hier Fahrten buchen möchte, der kann das gegen einen kleinen Kostenbeitrag pro Monat.

Unter der Telefonnummer 0160 / 3366 230 ist Bernd Herweg für Senioren erreichbar. Wer am „Wohl zu Hause“ teilhaben will, der wird von dem Diakonie-Mitarbeiter besucht, der die Formalitäten dann persönlich klärt. Aus organisatorischen Gründen bedarf es eines Vorlaufes von mindestens drei Tagen für die Buchung einer Fahrt. Und es können nicht nur kurze Fahrten innerhalb von Attendorn gebucht werden. Auch wer beispielsweise einen Angehörigen in weiter Entfernung besuchen möchte, wem ein Krankenhausaufenthalt in einer anderen Stadt bevorsteht, wer die Fahrt in die Kur per Pkw vornehmen möchte oder schlicht an einem weiter entfernten Kultur-Angebot teilhaben will, der kann sich mit Bernd Herweg zwecks Absprache in Verbindung setzen.

Wer nun als Senior vom „Wohl zu Hause“ profitieren möchte, der kann sich telefonisch melden und auf eine Liste der künftigen Kunden setzen lassen. Es folgt eine Erstberatung, bei der die persönliche Lebenssituation und die individuellen Bedürfnisse besprochen werden. Und kurz darauf kann es schon direkt losgehen. Die Freiwilligenzentrale, Agil und das „Wohl zu Hause“-Team wünschen eine gute Fahrt!

Natürlich werden für das „Wohl zu Hause“ noch Fahrerinnen und Fahrer gesucht, die die Aktion ab und an unterstützen möchten. Wer ehrenamtlich bei dem Projekt mitmachen und ein wenig seiner Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen möchte, der kann sich telefonisch mit Bernd Herweg in Verbindung setzen, oder eine Mail an b.herweg@diakonie-plbg.de schicken.

Treffen für Menschen mit einer Behinderung

Treffen für Menschen mit einer Gehbehinderung
Am Freitag, den 05.10.2018 fand erstmalig ein Treffen für Menschen mit einer Gehbehinderung und deren Begleitung im Begegnungszentrum in Bamenohl statt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Peter Melchers, Vorsitzender des VDK Finnentrop. Begleitet wird das Treffen von Pia Hirschhäuser, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Finnentrop. In Zukunft möchte sich die Gruppe regelmäßig jeden 2. Freitag im Monat treffen. Das nächste Treffen findet am 08.03.2019 um 16.30 Uhr statt. Interessierte Personen sind herzlich willkommen. Fragen und Anmeldung unter: 02721/512108.

Versicherungsschutz im Ehrenamt

Lehrreicher Info – Abend zum„Versicherungsschutz im Ehrenamt“

Ehrenamtliches Engagement bereichert die Gesellschaft. Freiwillige setzen sich in allen Bereichen ein: Im Sportverein trainieren sie die Mitglieder, in der Bibliothek lesen sie Kindern vor, bei der Feuerwehr retten sie Leben und als Ersthelfer sichern sie große Veranstaltungen. Über 23 Millionen Menschen machen sich in ihrer Freizeit stark für ein soziales, lebenswertes und sicheres Land. Damit tragen sie entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

Dabei ist Versicherungsschutz im Ehrenamt ein wichtiges Thema für alle Beteiligten. Das bürgerschaftliche Engagement darf nicht mit unkalkulierbaren Risiken verbunden sein.

Um das Ehrenamt darüber zu informieren, haben die Bürgerhilfe Finnentrop und die Fachstelle für Seniorenarbeit der Gemeinde Finnentrop gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Versicherungsschutz im Ehrenamt“ eingeladen.

Als Referentin konnte Stephanie Krause, Vorsitzende der Landesarbeits-gemeinschaft der Freiwilligenagenturen in NRW gewonnen werden. In einem einstündigen Vortrag wurden grundlegende Informationen vermittelt, wie z.B. die Definition von Ehrenamt im Versicherungsbereich, Unfallschutz- und Haftpflichtversicherung.

Auch Ehrenamtlichen kann bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Unfall zustoßen oder sie können einen Schaden verursachen. Ehrenamtliche in dieser Hinsicht abzusichern ist enorm  wichtig. Mit Hilfe von Praxisbeispielen wurden die Teilnehmer in das komplexe Versicherungssystem eingeführt und aufgeklärt.

Der wichtigste Appell von Stephanie Krause war, dass jeder Ehrenamtliche, so früh wie möglich, bei seiner eigenen Versicherung, als auch bei der Organisation, für die er ehrenamtlich tätig ist, nachfragt, wie er bei seiner Tätigkeit gegen Schäden abgesichert ist, die ihm an Körper oder Eigentum entstehen können. Zum anderen muss geklärt werden, inwieweit er für Schäden haftet, die er bei der ehrenamtlichen Tätigkeit verursacht.

Für die Teilnehmer war der Vortrag sehr  lehrreich, um sich im Ehrenamt noch sicherer bewegen zu können.

Auf dem Foto: Stephanie Krause, Vors. Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen NRW.

Lennestädter Seniorenfrühstück auf großer Fahrt

Am Donnerstag , dem 07. Juni 2018 machten sich gut 50 Besucher der Lennestädter „FrühstücksCafés“ sowie einige Damen vom Lennestädter „TreffCafé“ auf den Weg nach Bad Sassendorf um dort gemeinsam einen schönen Tag bei gutem Wetter zu verbringen. Nach einem herausragenden Mittagessen im Café Sprenger konnten die Seniorinnen und Senioren den Kurpark und den Ort auf eigene Faust erkunden. Mit einer Tasse Kaffee und einem großen Stück Kuchen oder einem Eisbecher wurde der Ausflug nach Bad Sassendorf gegen 17:00 Uhr beendet. Gegen 19:00 Uhr kamen alle zufrieden und glücklich wieder in Lennestadt an. Falls auch Sie Lust auf Gespräche in geselliger Rund haben – vielleicht sind das FrühstücksCafé oder das Treff Café für Alleinlebende auch etwas für Sie. Die FrühstückCafés finden jeden Dienstag im Feuerwehrhaus in Bilstein, Mittwoch im Jugendtreff NewKOMMA in Altenhundem und Donnerstag in der OT Grevenbrück (Kölner Str. 60) jeweils von 9:00–11:00 Uhr statt. Das Treff-Café öffnet jeden 2. und 4. Dienstag von 17:00–20:00 Uhr im Treffpunkt (Altenhundem, gegenüber der Sauerlandhalle) seine Pforten. Infos und Anmeldungen im HANAH-Servicebüro für Familien und Senioren im Rathaus der Stadt Lennestadt und unter 02723-608 220. Wir freuen uns auch auf Ihr Kommen!

Dankeschön für Ehrenamtliche

Auf Einladung der Lennestädter Ehrenamtsbörse (EiL) trafen sich rund 70 Personen im PüttmannsHof in Halberbracht, um gemeinsam bei gegrillten Köstlichkeiten und Getränken ein Dankeschön entgegenzunehmen. Bei seiner Begrüßung ging Hartmut Schweinsberg, Sprecher von EiL, auf den Wert des Dankes ein: „Der Ehrenamtler braucht für sein Tun und Wirken Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung durch die Gesellschaft und den Staat. Ohne die Freiwilligen in den Organisationen sowie in den vielen öffentlichen oder privaten Bereichen kann das Gemeinwesen nicht existieren!“ Auch Bürgermeister Stefan Hundt schloss sich dem Dankeschön an die Ehrenamtler an: „Mein Dank gilt EiL und den mehr als 400 Freiwilligen. Um auch das Ehrenamt zu stützen und weiterzuentwickeln, bitte ich Sie alle, am Zukunftsprojekt www.lennestadt2030.de mitzuarbeiten.“

In der anschließenden Ansprache betonte Dieter Mennekes, Gründer der DIMUS-Stiftung, den Stellenwert und die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement. Für den musikalischen Rahmen sorgte Martin Segler, der eigens für diese Veranstaltung ein Liederbüchlein erstellt hatte, so dass die Anwesenden immer wieder miteinstimmen konnten. Schließlich galt es, eine Quizfrage zu beantworten: Wie hoch ist der prozentuale Anteil der männlichen Freiwilligen an der Gesamtzahl der ca. 420 Ehrenamtlichen? Siegerinnen wurden hier Angelika Kreikemeier und Doro Heimes. (Lösung: 33,25%)

Abschließend wies Hartmut Schweinsberg auf zwei wichtige Vorhaben hin, mit denen sich EiL intensiver beschäftigen möchte: Wie kann das ehrenamtliche Tun und Denken den Jugendlichen nähergebracht werden? Gibt es Möglichkeiten und Wege auch im ehrenamtlichen Bereich zum Thema Einsamkeit von Menschen und Vereinsamung Anstöße zu geben?